Ngugi wa Thiong’o - Dekolonisierung des Denkens

Ngugi wa Thiong’o - Dekolonisierung des Denkens
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Produktinformationen "Ngugi wa Thiong’o - Dekolonisierung des Denkens"

Ngugi wa Thiong’o
Dekolonisierung des Denkens
Essays über afrikanische Sprachen in der Literatur

aus dem Englischen von Thomas Brückner
ISBN 978-3-89771-235-5
Erscheinungsdatum: Oktober 2017
Seiten: 272
Ausstattung: Softcover


Sein literarisches Werk macht den kenianischen Kulturwissenschaftler und Schriftsteller Ngugi wa Thiong’o [Autor u.a. von ›Herr der Krähen‹, ›Der gekreuzigte Teufel‹ oder ›Träume in Zeiten des Krieges‹] seit vielen Jahren zu einem Kandidaten für den Literaturnobelpreis. In seiner Essay-Sammlung Dekolonisierung des Denkens analysiert er die geistigen Folgen des europäischen Kolonialismus, der Unterdrückung der Sprachen Afrikas und damit auch der Zerstörung von Kulturen.

Als das Ende der kolonialen Herrschaft erkämpft war, bestand die europäische kulturelle Dominanz fort. Europas Sprachen, sein Denken, sein Blick auf Geschichte und Gegenwart beeinflussen das afrikanische Selbstverständnis bis heute. Durch die Essays von Thiong’o wird deutlich, dass die afrikanischen Sprachen ein wesentliches Mittel zur Befreiung von kolonialen Herrschafts- und Denkstrukturen sind. Denn die Sprache bildet den Grundstein für die Vermittlung von Kultur und Geschichte.

Ergänzt wird die nun erstmals auf Deutsch vorliegende Essaysammlung durch aktuelle Beiträge des senegalesischen Schriftstellers Boubacar Boris Diop und des südafrikanischen Autors Sonwabiso Ngcowa. Beide umreißen die Bedeutung, die Thiong’os Thesen in ihrer Heimat erlangten. Das Nachwort stammt von Mukoma wa Ngugi, einem Sohn Ngugi wa Thiong’os.

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